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Bürger für Bürger

24.03.2019

Aktuelles Bild von der Bahngleiserhöhung am Bahnhof der Kernstadt: Warum geht dies nur in der Kernstadt, warum nicht in Oberwinter fragt sich die WGR beim Blick auf das Bild der Bauarbeiten. Von teurem Mehraufwand ist nichts zu erkennen, das Dach bleibt einfach stehen. Copyright privat.

 Warum ist in Oberwinter nicht möglich was in der Kernstadt umgesetzt wird?

Das Bild entstand aktuell am vergangenen Wochenende vom Gleis 1 am Bahnhof der Kernstadt. Links das erhöhte neue Niveau, rechts unter dem Vordach die begonnenen Arbeiten.

Die WGR fragt sich: Warum ist in Oberwinter nicht möglich was in der Kernstadt umgesetzt wird? - Das Dach des Kernstadt Bahnhofs bleibt einfach stehen und wird eben nicht abgerissen. Unstrittig sind der Bahn die hohen Vandalismus-Kosten ihrer geplanten Wetterschutzhäuschen bekannt. Solch ein Dach zu schädigen ist bei weitem aufwendiger und passiert eher nicht. Trotzdem muss eine über Jahre bewährte Lösung abgerissen werden, und einer Lösung mit erheblichen Erhaltungskosten weichen. Diese bezahlen dann die Bürger über die Fahrpreiserhöhungen.

Muss das wirklich sein? Die WGR bedauert die Position der Stadtverwaltung, die es sich mit dem Hinweis, dass es nur um den barrierefreien Zugang gehe bzw. die Deutsche Bahn Eigentümer des Bahnhofes ist, zu einfach macht. Der Ort Oberwinter hat auch touristisches Potential, was von der Wirtschaftsförderung immer wieder herausgestrichen wird. Auch aus diesem Grunde wäre es schön, wenn das vorhandene Dach erhalten bliebe und so zum Charm des Ortes beiträgt.

Die WGR befürchtet, dass mit dem Verzögerungsargument der Maßnahme im Hinblick auf den Halt des RRX und der Kosten, das Dach nun verschrottet wird. Die WGR wird daher Beschlüsse unterstützen, die zum Erhalt des Daches führen, unabhängig davon welche politische Gruppierung entsprechende Anträge stellt.

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